

















Darum ist Schlaf so wichtig
Wusstest Du, dass Dein Schlaf ein Multitalent ist? Er stärkt das Immunsystem, dient der Zellerneuerung und hilft beim Vertiefen von Erlerntem.
Vor allem aber dient der Schlaf der Erholung und der Regeneration von Körper und Gehirn. Und diese Funktion ist von unschätzbarem Wert im hektischen Alltag. Nur im Schlaf ist der Mensch frei davon, berufliche und soziale Herausforderungen bestehen zu müssen. Ein erholsamer Schlaf ist damit – abgesehen von seiner physiologischen Notwendigkeit – auch gesellschaftlich von größter Bedeutung. Schlafstörungen wie Ein- und Durchschlafprobleme, nächtliches Aufwachen, Schnarchen und Schlafapnoe (nächtliche Atemaussetzer) betreffen viele von uns.
Stress, Sorgen und Zukunftsängste verstärken diesen Trend enorm.
8 Tipps für einen gesunden Schlaf
Existenzsorgen, Zukunftsängste, beruflicher oder familiärer Stress können für eine Zunahme an Schlafstörungen sorgen. Was man tun kann, um auch in unsicheren Zeiten Schlaf zu finden, seine Energien aufzutanken und damit auch sein Immunsystem zu stärken verrät der Schlafexperte
Dr. Michael Feld mit diesen 8 Tipps.
Schlafstörungen – Wo kommen Sie her?
Zu den häufigsten Schlafstörungen zählen:
Insomnie (Ein-/Durchschlafstörungen):
Häufig verursacht durch Stress, Grübeln, Depressionen, unregelmäßige Schlafzeiten oder Genussmittel wie Koffein/Alkohol.
Schnarchen:
50% aller Männer und 40% aller Frauen über 50 Jahre schnarchen. Schnarchen führt zu nächtlichem Stress. Der Körper steht in einem ständigen Kampf gegen zu gegen enge Atemwege. Bei mehr als 30% der Schnarcher kommt es zusätzlich zu nächtlichen Atemaussetzern (Apnoen).
Schlafapnoe:
Wiederholte Atemaussetzer im Schlaf, meist bedingt durch Übergewicht, anatomische Besonderheiten oder entspannte Atemmuskulatur.
Restless-Legs-Syndrom:
Kribbeln oder Bewegungsdrang in den Beinen, häufig abends/nachts, mit genetischen und neurologischen Ursachen.
Parasomnien (z. B. Schlafwandeln, Albträume):
Treten meist bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen unter Stress, nach Alkohol oder bei Schlafmangel auf.
Zirkadiane Schlaf-Wach-Störungen:
Verschobener Schlafrhythmus, typisch bei Schichtarbeit, Reisen (Jetlag) oder mangelnder Schlafhygiene.
Hilfe bei Schnarchen und Stress!
Die wichtigsten Tipps bei atmungsbedingten Schlafstörungen
Keinen Alkohol am Abend. Nicht Rauchen! Eine Unterkiefer-Vorschubschiene tragen. Gewicht reduzieren: 60 Prozent der Schnarcher sind übergewichtig. Mehr Ruhe und weniger Stress. Rückenlage vermeiden. Bei Schlafapnoe bitte zum Arzt gehen! Schlaftabletten meiden: Sie bewirken einen Teufelskreis.
Die wichtigsten Tipps bei stressbedingten Schlafstörungen
Geben Sie ihrem Tag Struktur. Gehen sie an die frische Luft. Legen sie das Handy weg. Achten sie auf eine gesunde Schlafhygiene. Schaffen Sie Sich Einschlafrituale. •Beruhigende Tees, Düfte und Aromen oder Öle wie z.B. Lavendel, Zirbe können helfen, den Körper auf den Schlaf vorzubereiten.
mehr Infos dazu gibt’s hier
Wann muss ich zum Arzt?
Merke dir die Dr. Feld Dreierregel
Wenn Sie 3x die Woche für mindestens 3 Stunden pro Nacht wach liegen und das über 3 Monate hinweg,
dann gehen sie bitte zu einem Schlafmediziner und lassen sich durchchecken.